Die Härtereien Reese
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  Vakuumhärten
  Dieses Härteverfahren im Vakuum ist besonders geeignet für stark verzugsempfindliche Präzisionsbauteile. Als Abschreckmedium wird Stickstoff eingesetzt. Durch Veränderung des Abschreckdrucks (bis 6 bar) und der Richtung des Kühlgasstroms kann für jedes Werkstück der optimale Härteprozeß exakt eingestellt werden. Das elektronische Prozeßleitsystem sichert eine reproduzierbare Qualität.

Beim Vakuumhärten werden Temperaturen bis zu 1300 Grad Celsius erreicht; ein Abschrecken mit Warmbadeffekt ist möglich.

  Neben der Verzugsarmut zeichnen sich im Vakuum gehärtete Werkstücke durch ihre metallisch blanke Oberfläche aus, da Oxydationen im Vakuum nicht stattfinden. Angewendet wird das Verfahren vor allem bei Präzisionsteilen wie Druckgießwerkzeugen, Werkzeugen der Kunststoffindustrie, Rollen, Führungen, Matrizen, Messern und sonstigen Werkzeugen sowie warmfesten, rast- und säurebeständigen Maschinenbauteilen.

Chargieren des Vakuumofens mit typischen Präzisionsteilen

     
     
     
   

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