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Moderne Technik für bewährtes Verfahren Fachaufsatz: Aktueller Sonderdruck aus Antriebs- technik Heft 9/2000 |
Das Randschichthärten ist ein
geeignetes Verfahren, um Stahlteile, die auch
komplizierter geformt sein können, nur in bestimmten
Bereichen zu härten. Mittels Induktions- oder Flammenerwärmung werden die
Werkstücke gezielt auf die jeweilige Härtetemperatur gebracht und
anschließend abgeschreckt.
Flammhärtung einer Rohrbiegematrize |
Typisch für dieses Härteverfahren ist ein Härteverlauf, der sich durch Oberflächenhärte, Übergangszone und weichen Kern auszeichnet.Durch die Festlegung von Maschinenparametern läßt sich bei diesem Härteverfahren ein hohes Maß an Reproduzierbarkeit erreichen. Grundsätzlich sind alle Stähle mit einem ausreichenden Kohlenstoffgehalt (ab ca. 0,3 %C) randschichthärtbar. Geeignete Stähle findet man in der DIN 17112. Da bei den Härtereien Reese Brenner und Induktionsspulen für alle Standardwerkstücke vorliegen, können die meisten Aufträge schnell ausgeführt werden. | ||||
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