| ...verändert sich: Durch den Einsatz von
mikroprozessorgesteuerten Anlagen werden bekannte
Verfahren verbessert und erschließen dadurch neue
Einsatzfelder. Die Härtereien Reese sind aktiv an diesen Entwicklungen beteiligt, und sie geben ihr Know-how auch gern an die Konstrukteure und Ingenieure im Maschinen- und Apparatebau weiter. Denn - das ist unsere Überzeugung - die enge Abstimmung zwischen Konstruktion und Härtetechnik sorgt für optimale Ergebnisse: für hochbeanspruchte Bauteile, die langlebig und verschleißarm sind und wirtschaftlich gefertigt werden können. Einige Neuigkeiten aus der Härtetechnik und aus dem Firmenverbund der Härtereien Reese haben wir hier zusammengestellt. Wir konzentrieren uns dabei auf die Härterei Reese Bochum. In den kommenden Ausgaben werden wir Ihnen auch die Härtereien Reese in Brackenheim, Chemnitz und Weimar vorstellen. |
| Das ganze Programm der Härtetechnik | Den Härteverzug in den Griff bekommen | |||||||
| Porträt einer klassischen Universalhärterei | ||||||||
| Moderne Technik für bewährtes Verfahren | Alternative zum Salzbadnitrieren | |||||||
| Neue Anlage zur Randschichthärtung in Betrieb genommen | Nitrieren mit synthetischen Gasen | |||||||
| ... ist in der Härtetechnik
ein besonderer Sicherheitsfaktor: Unsere Dienstleistung
ist ausschlaggebend für die Belastbarkeit und Standzeit
- also für die Qualität - des gesamten Werkstückes. Deshalb sind wir zwar stolz auf die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, die unserem Qualitätsmanagement erteilt wurde. Aber dabei werden wir nicht stehenbleiben: Das Zertifikat schafft die Basis für ein umfassendes TQM (Total Quality Management)-System, mit dessen Einführung wir im Februar 1997 begonnen haben. Ein QM-System wird erst dann zu TQM, wenn es von jedem Mitarbeiter und jedem Arbeitsbereich umgesetzt und die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit ständig verbessert wird. Genau das ist unser Ziel. Wir erreichen es u.a. dadurch, daß alle Verfahrensschritte laufend kontrolliert und dokumentiert werden. Auch regelmäßige Kunden- und Mitarbeiterbefragungen gehören für uns zum TQM-Prozeß. Lesen Sie in dieser Ausgabe, was wir für die Sicherstellung reproduzierbarer Qualität tun - und informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die Ihnen unsere neuen Anlagen bieten! |
| Große Bauteile exakt gerichtet | Einsatzhärten von großen Werkstücken | |||||||
| Neue Anlage erweitert Dienstleistungsangebot | ||||||||
| QM-System für alle Härtefälle | Das Ziel: Zufriedenheit | |||||||
| ...war und ist ein wesentliches
Unternehmensziel der Härtereien Reese. In Weimar wurde
1992 eine traditionsreiche Werkshärterei in den
Firmenverbund eingegliedert, die aktiv an der Entwicklung
neuer und der Optimierung bekannter
Wärmebehandlungsverfahren beteiligt ist. Durch
Investitionen in Millionenhöhe wurde die Härterei Reese
Weimar seither zu einer leistungsfähigen
Universalhärterei ausgebaut. Mitentscheidend für den
Unternehmenserfolg sind unsere qualifizierten, erfahrenen
Mitarbeiter sowie das umfangreiche, speziell auf
Härtereien zugeschnittene Qualitäts-Management. Der Weimarer Betrieb, der diesmal im Zentrum der Mitteilungen aus unserem Firmenverbund steht, präsentiert sich heute als Dienstleister, der u.a. über Spezial-Know-how bei der Wärmebehandlung von Serienteilen z.B. aus der Getriebefertigung, aber auch von einzelnen Werkzeugen aus hochlegierten Stählen verfügt. |
| Oberstes Gebot: Reproduzierbare Qualität | Das Ziel: Härteverzüge vorherbestimmen | |||||||
| QM-System der Härterei Reese Weimar nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. | Interview mit Dr.-Ing. Günter Liebmann | |||||||
| Wärmebehandlung von Werkzeugstählen | Tradition und Kreativität | |||||||
| von +1300 °C bis -196 °C | Von der Werks- zur Universalhärterei | |||||||
| Spezial-know-how Induktionshärten | ||||||||
| Neue Ofenlinie hat Bewährungsprobe bestanden
Die neue automatisierte Mehrzweck-Kammerofenlinie hat nach mehrmonatigem Betrieb ihre Bewährungsprobe bestanden. Die Kunden schätzen die Prozeßgenauigkeit und die Reproduzierbarkeit der dokumentierten Härte-Ergebnisse. Die Ofenlinie eignet sich vor allein für das Einsatzhärten und Carbonitrieren von Großserienteilen mit anschließendem Abschrecken im Ölbad. Alle wichtigen Verfahrensparameter lassen sich über Prozeßsteuerungen sehr exakt regeln. |
| Eine 5.000.000 DM Investition | Wichtige Parameter werden "inline" erfaßt | |||||||
| Prüfverfahren
bringt mehr Sicherheit für hochbelastete Getriebe
Wenn hochbelastbare Antriebselemente nach dem Einsatzhärten nachgeschliffen werden, ist Sorgfalt geboten. Denn während des Zahnflankenschleifens können partiell Überhitzungen auftreten, die zu gravierenden Gefügeänderungen - d. h. zu einem Härteabfall - führen können. Diese Schäden werden nur sichtbar, wenn man eine Nitalätzprüfung durchführt. Das Verfahrer wird jetzt von der Härterei Reese am Standort Bochum angeboten. |
| Prüfverfahren bringt mehr Sicherheit für hochbelastete Getriebe | Der Nitalprozeß: Ablauf des Verfahrens | |||||||
| Ein eigener Lieferservice
für die Kunden der Härterei in Bochum
Nicht nur in der Technik und in der Kundenberatung nehmen die Härtereien Reese eine Spitzenstellung ein. Auch in den logistischen Dienstleistungen steht die Kundenorientierung im Mittelpunkt. Während viele Unternehmen alles 'outsourcen', was nicht zum Kerngeschäft gehört, hat die Härterei in Bochum zum Beispiel einen eigenen Lieferservice eingerichtet, der die zu härtenden Teile beim Kunden abholt und nach der Wärmebehandlung wieder anliefert. Dieser Service ist unter Tel. (0234) 90 36-66 erreichbar. |
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Beratung in Konstruktions- und Werkstofffragen Eine Dienstleistung, die große Kosteneinsparungen bringen kann, ist die frühzeitige Beratung in Konstruktions- und Werkstofffragen: Wer die Wärmebehandlung schon zu Beginn der Konstruktionsphase berücksichtigt und z. B. Schleifzugaben einplant oder einen "wärmebehandlungsgerechten" Werkstoff vorsieht, der kann teure Zwischen- oder Nachbearbeitungsschritte einsparen. Dabei sind die Spezialisten der Härtereien Reese gern behilflich. Der schnelle Draht zum Beratungsteam: (0234) 90 36-50. |
Als die Prüfer des Rheinisch-Westfälischen TÜV der Härterei Reese Bochum im März 1999 die Gültigkeit ihres Umweltmanagement-Systems bestätigen, war das eine Premiere: Die Härterei in Bochum ist die erste Härterei in Deutschland, die nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert und deren Standort nach EU Öko-Audit-Verordnung eingetragen ist. Umfangreiche Vorarbeiten waren notwendig: Umweltbelastende Verfahren wurden ersetzt, alle Stoff- und Energieströme werden exakt erfaßt und der Grundsatz 'Vermeiden vor Verwerten, Verwerten vor Beseitigen' wurde im gesamten Unternehmen umgesetzt sowie eine Umweltgefährdungsanalyse erstellt. Die Schulung der Mitarbeiter und ihre Einbeziehung in Planung und Gestaltung war und ist ein ebenso wichtiger Faktor wie die vorausschauende Prüfung jeder neuen Tätigkeit und jedes neuen Verfahrens auf die Umweltauswirkungen. Lesen Sie mehr darüber in unserer Umwelterklärung 1999. Die Erklärung steht auf Anfrage auch in gedruckter Form zur Verfügung: (0234) 90 36-60 |
| Härterei Reese: Die Leitlinien unserer Umweltpolitik
Wir beugen vor. Wir streben gemeinsam den Erfolg an. Wir überwachen und kontrollieren. Wir wollen uns ständig verbessern. |
| 'Umwelterklärung 1999' Ziele und Maßnahmen | Unser Umweltmanagementsystem | |||||||
| Die Ökobilanz 1998 | Gültigkeitserklärung | |||||||
| Ein großer Erfolg war das erste Forum
"Wärmebehandlung - Dienstleistung der Zukunft", das die Härterei
Reese in Bochum veranstaltete. Fachleute referierten zu Themen
der Härtetechnik und der Betriebsorganisation vor über 300
Gästen; anschließend gab es jeweils Gelegenheit zur Diskussion.
Die in Kooperation mit Anlagenlieferanten und der Universität Bochum durchgeführte Veranstaltung stieß auf so großes Interesse, daß für das Jahr 2000 ein weiteres "Wärmebehandlungs-Forum" geplant ist. |
| 'Information' ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit | ||||
Gerhard Reese - Geschäftsführer der Härterei Reese Bochum GmbH |
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| Härterei Reese nimmt neue Großanlage in Betrieb
Ab Januar 2001 kann die Plasmatechnologie auch für das Härten von Bauteilen mit einem Durchmesser bis 2.500 mm genutzt werden. Damit festigt die Härterei Reese Bochum ihre Spitzenstellung in der Wärmebehandlung besonders großer Werkstücke. |
| Nitrieren im Plasma - auch für sehr große Bauteile | Die Größe der Plasma-Anlage setzt neue Maßstäbe | |||||||
| Die größte Einzelinvestition in der über 50jährigen Geschichte der Härtereien Reese - eine vollautomatisierte Mehrzweck-Kammerofenlinie in einem neuen Hallenbau - hat ihre Anlaufphase erfolgreich absolviert. Die Ofenlinie eignet sich vor allem für das Einsatzhärten und Carbonitrieren von Großserienteilen mit anschließendem Abschrecken im Ölbad. |
| Durch die Aktivitäten der Härterei Reese wird das Thema 'Getriebeschäden durch Schleifbrand' offen diskutiert. Dipl. Ing. Gerhard Reese, Geschäftsführer der Härterei in Bochum: "Durch den Zwang zur Erhöhung des Wirkungsgrades bei immer kleineren Baumaßen, geringerem Gewicht und nicht zuletzt durch den Preisdruck, dem die Getriebehersteller ausgesetzt sind, wird die Qualitätssicherung immer entscheidender für den wirtschaftlichen Erfolg." |
| Teure Folgeschäden haben vielfältige Ursachen | Dienstleistungsprojekt: Schleifbrandprüfung | |||||||
Kundenservice Die Härtereien Reese verstehen sich als Dienstleister - vor allem dann, wenn es um Termintreue, Flexibilität und Kundenorientierung geht. Beispielhaft dafür ist der Härterei-Shuttle-Dienst mit eigenem Lkw. Er holt die zu härtenden Teile beim Kunden ab und liefert sie nach der Wärmebehandlung direkt wieder an: Das spart Zeit und Koordinationsaufwand. Dieser Service ist direkt unter (02 34) 90 36-66 erreichbar. |
| Aktueller Sonderdruck eines Fachaufsatzes aus Antriebstechnik 9/2000 Für viele Werkstücke, für die eine harte oder verschleißarme Oberfläche notwendig ist, ist eine auf die Randschichten beschränkte Härtung ausreichend. Das martensitische Randschichthärten bewirkt eine erhebliche Steigerung der Oberflächenhärte von Stählen. Der Beitrag stellt die seit vielen Jahren bewährten und optimierten Verfahren Flamm- und Induktionshärten vor. |
| Lesen Sie diesen interessanten Fachaufsatz jetzt 'online' | ||||
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eine Substitution der Einsatzhärtung durch Nitrieren möglich? |
| Aktueller Fachaufsatz aus Stahl 2001, Nr.3, S. 33-36. Zur Reduzierung von Maß- und Formänderungen kann das Einsatzhärten nicht ohne bauteilbezogene Analysen und gegebenenfalls ergänzende Feldversuche durch das Nitrieren ersetzt werden. Zwei Beispiele aus der Praxis zeigen, daß aber Substitutionen durchaus möglich sind. Erfolgversprechende Ergebnisse werden dann erreicht, wenn eine enge Zusammenarbeit zwischen Bauteilhersteller, Werkstoffachmann und Wärmebehandler zustande kommt. |
| Lesen Sie diesen interessanten Fachaufsatz jetzt 'online' | ||||
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