| Neue Anlage zur Randschichthärtung in Betrieb genommen | |||
| Als Spezialist für große
Bauteile hat die Härterei Reese Bochum umfangreiches Know-how
im Randschichthärten,
mit dem Stahlteile nur in bestimmten Bereichen zum Härten wärmt werden können. Jetzt wurde eine neue Induktionshärte-Anlage in Betrieb genommen (Bild). Sie erlaubt mittels hydraulischer Abstützung die Behandlung von bis zu 10 m langen und 16 t schweren Bauteilen. Um auch bei dieser Länge einen gleichbleibenden Härteverlauf zu erreichen, wird eine besonders gleichmäßige Induktorführung und über Infrarotmessung die Temperaturüberwachung sichergestellt - selbst bei unregelmäßiger Flucht bleibt der Abstand zwischen Induktor und Werkstückoberfläche stets gleich. Ein Beispiel für die Herausforderungen, denen sich die Härtetechniker beim Randschichthärten zu stellen haben: Fertige Gravurwalzen haben durch Erosion der Ätzungen schon vor der Härtung ihre Endstruktur - es dürfen weder Überhitzungen noch feinste Haarrisse an den Kanten auftreten. |
Die Härterei Reese Bochum hat
für diese - wie auch für viele andere - Bauteile bzw.
Werkstoffe standardmäßige Prozeßführungen
entwickelt, die in der Anlagensteuerung abgerufen werden
können und die Gewähr für reproduzierbare Härteergebnisse bieten.
Neben der induktiven Vorschubhärtung setzt die Härterei Reese
Bochum auch Randschichthärtungs-Verfahren
mit Flammenerwärmung ein
- als reine Vorschub- und
als Umlaufvorschubhärtung
mit und ohne weichere Schlupfzonen.
Damit steht auch innerhalb dieser Verfahrensgruppe eine
breite Palette an Möglichkeiten und an entsprechendem
Know-how zur Verführung. Die frühzeitige Kooperation mit den Härtetechnikern hilft, das günstigste Verfahren und den optimalen Werkstoff für den jeweiligen Einsatzfall auszuwählen.
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