Die Härtereien Reese
HomeIndexNewsKontakt
 
Logo
 
 
    Prüfverfahren bringt mehr Sicherheit für hochbelastete Getriebe
   

Schleifbrand ist eine der Hauptursachen für den Ausfall hochbelasteter Getriebe. Dabei handelt es sich um eine thermisch bedingte Schädigung der geschliffenen Werkstückrandzone. Aktuelle Beispiele sind Schäden an Getrieben von Windkraftanlagen. Es sind Fälle bekannt, in denen Getriebehersteller Seriengetriebe mit hohem Aufwand austauschen mußten, deren Zahnflanken Schäden aufwiesen, die auf die Überhitzung beim Schleifen zurückzuführen waren.

Die Ursachen für den Schleifbrand sind so vielfältig, wie es Eingangsgrößen für den Schleifprozeß gibt und sie wirken multiplikativ: Zustellbetrag, Vorschubgeschwindigkeit (Zeitsparvolurnen), Schleifscheibenzustand (zugesetzt, verschlissen, Rundlauffehler), mangelnde Kühlschmierwirkung (Spezifikation, Additive, Druck, Menge, Anordnung und Form der Düsen) sowie die Verzahnungsgeometrie.

Daß man diesem mit bloßem Auge unsichtbaren Schaden durch ein Testverfahren auf die Spur kommen kann, ist seit langem bekannt: Schon 1974 beschrieb die American Gear Manufacturers Association (AGMA) die Nitalätzung als sichere Methode, Schleifbrandschäden sichtbar zu machen. Dieses Verfahren wird auch in der US-amerikanischen Norm ANSI/ AGMA 2007-B92-"Oberflächen- Schleifbrandprüfung durch Nitalätzen nach dem Schleifen" beschrieben.


     
     
     
   

Web-Design: Zeres GmbH, Bochum
Copyright © 1997 Zeres GmbH, Bochum