| Porträt einer klassischen Universalhärterei | |||
| Der Firmenverbund der
Härtereien Reese hat sich aus der Härterei Reese Bochum
entwickelt, die 1948 von Dr.-Ing. Helmut Reese gegründet
wurde. Damals waren die Härteverfahren
noch recht einfach, es wurden noch nur wenige Bauteile
gehärtet. Mit der Entwicklung der Härtetechnik kamen
immer mehr Verfahren hinzu. So bietet die Härterei
Bochum als klassische Universalhärterei heute ein
außerordentlich breites Arbeitsspektrum. Spezialist für große Bauteile Neben dem "klassischen" Arbeitsprogramm, das in allen vier Unternehmen des Firmenverbundes angeboten wird, hat sich die Härterei Bochum auf Langzeit-Wärmebehandlungsprozesse und das Härten von großen und schweren Bauteilen spezialisiert. Dafür stehen auch besonders große Anlagen z.B. zum Einsatz- und Randschichthärten (für bis zu 10 m lange und 16 t schwere Teile) zur Verfügung. Bei größeren Dimensionen können in Zusammenarbeit mit den Kunden ingenieurmäßige Projektlösungen erarbeitet werden. |
Eigene Forschung und
Entwicklung Die Härtetechniker in Bochum haben Verfahren entwickelt, mit denen Aufkohlungstiefen bis zu einer Einsatzhärtetiefe von 9 mm erreicht werden. Sie waren auch maßgeblich an der Einführung des Profundinierens beteiligt, das Nitrierhärtetiefen bis 1,2 mm nun mit guten Gebrauchseigenschaften ermöglicht. Weitere wichtige Verfahren sind das Induktions- und Flammhärten für Groß- und Sonderteile. Ziel: Reproduzierbare Qualität Die Härtereien in Bochum und Weimar sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Sie haben ihre Prüf- und Qualitätskriterien in einem Qualitätsmanagement-Handbuch sowie in Arbeits- und Verfahrensweisungen festgelegt. Auch die Dokumentation der im gut ausgestatteten Prüflabor ermittelten Ergebnisse gehört zum Leistungsumfang. Die modernen, zumeist prozeßgesteuerten Wärmebehandlungsanlagen ermöglichen, daß Härteprozesse in reproduzierbarer Qualität ablaufen. |
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