Die Härtereien Reese
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  Einsatzhärten
[Den Härte-
verzug in den
Griff bekommen
]

[Einsatzhärten
von großen
Werkstücken
]

Das Einsatzhärten ist ein kombiniertes Härteverfahren, das vor allem bei hochbelasteten Getriebeteilen, Wellen, Leisten und anderen Maschinenbauteilen angewendet wird. Grundlage ist das Aufkohlen in einem kohlenstoffabgebenden Medium bei Temperaturen bis zu 950 Grad Celsius.

Die Härtereien Reese arbeiten mit dem Verfahren der Gasaufkohlung. Wegen seiner guten Regelbarkeit lassen sich hier die Kohlenstoffprofile im Stahl und damit auch die späteren Härtungsprofile genau vorgeben.

Nach der gezielten Anreicherung der Werkstückoberfläche mit Kohlenstoff (durch Diffusion) werden die Werkstücke gehärtet und dann angelassen (entspannt).

  Das Ergebnis: die Bauteile verfügen über eine hohe Festigkeit und Oberflächenhärte (bis zu 800 HV), großen Verschleißwiderstand und hohe Kernzähigkeit. Darüber hinaus bewirken die Druckeigenspannungen in der Randschicht eine wesentliche Steigerung der Biegewechsel- und Dauerfestigkeit.

Gängige Einsatzhärtungstiefen liegen zwischen 0,5 und 2 mm; über Sondertechnologien werden Tiefen bis 6 mm erreicht. Bei der Auswahl der Stähle (nach DIN 17210) und in der Fertigungsplanung stehen die Ingenieure der Härtereien Reese beratend zur Verfügung.

Rundprobe, Material 17CrNiMo6, ca. 5 mm tief einsatzgehärtet   Einsatzhärtung einer großen Ritzelwelle
     
     
   

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