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Temperaturgeregelte Warmumformung. Geregelte Temperaturführung in den letzten, mit ausreichendem Umformgrad vorgenommenen Schritten einer Warmumformung und beim anschließenden Abkühlen, um in den betreffenden Stählen ein Gefüge zu erzielen, wie es beim Normalglühen angestrebt wird.

Tempern.
Glühen von ledeburitischem Gußeisen, um Zerfall des Zementits zu erreichen. Man unterscheidet:
Tempern in Sauerstoff abgebenden Mitteln bei Temperaturen oberhalb A1 unter Verringerung des Kohlenstoffgehaltes (fürht zu weißem Temperguß);
Tempern in neutralen Mitteln bei Temperaturen um A
1 ohne wesentliche Verringerung des Kohlenstoffgehaltes (führt zu schwarzem Temperguß) (siehe Graphitisieren).

Thermochemische Behandlungen. Wärmbehandlungen, bei denen die chemische Zusammensetzung eines Werkstoffes duch Ein- oder Ausdiffundieren eines oder mehrerer Elemente absichtlich geändert wird. – Zu solchen Verfahren gehören u. a. Aluminieren, Aufkohlen, Borieren, Carbonitrieren, Chromieren, Entkohlen, Nitrieren und Silicieren.

Thermomechanische Behandlungen. Verbindung von Umformvorgängen mit Wärmebehandlungen, um bestimmte Werkstoffeigenschaften zu erzielen.
Zu solchen Behandlungen zählen z.B. Austenitformhärten, Temperaturgeregelte Warmumformung und Warm-Kalt-Verfestigen.

Tiefkühlen
(Tieftemperaturbehandeln). Abkühlen auf meist erheblich unter Raumtemperatur liegende Temperaturen, um einen bestimmten Gefügezustand beizuhalten oder um eine Gefügeumwandlung hervorzurufen oder weiterzuführen.